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Digitalisierungsförderung BMWI

Förderung und Überbrückungshilfe Ü3 go digital

Die Bundesregierung hat beschlossen, die Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen zu verlängern. So sollen die Umsatzeinbrüche, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind, eingedämmt werden. Ihr Vorteil: Die Überbrückungshilfe III lässt sich auch für Digitalisierungsprojekte einsetzen. Alle Infos und wichtige Webadressen im Überblick.

Erstattung von Dienstleistungen im Bereich e-Commerce durch die Überbrückungshilfe III

Kleine und mittelständische Unternehmen, sogenannte KMU’s, Soloselbstständige und auch Freiberufler: Sie alle können die Überbrückungshilfen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (kurz. BMWI) in Anspruch nehmen, um Umsatzeinbußen durch Corona abzufedern. Bislang konnten Selbstständige die Hilfen ausschließlich für Fixkosten einsetzen. So zum Beispiel Leasing- und Personalkosten und Miete.

Bei der Überbrückungshilfe III wurde nachgebessert: Digitalisierungsprojekte und Investitionen in Dienstleistungen im Internet gelten mittlerweile ebenfalls als erstattungs- und förderfähig. Investiert ein Unternehmen in die Digitalisierung und Prozesssteuerung seines Betriebs – zum Beispiel durch ein Onlinebuchungstool in Kombination mit einem Channelmanager und XML Anbindung an die eigenen Hotelsoftware – ist dies einmalig mit bis zu 20.000 Euro förderfähig. Auch Marketing- und Werbekosten werden erstattet. Allerdings nur bis zu dem Betrag, der auch im Jahr 2019 für Marketing ausgegeben wurde.

Wichtige Details rund um die Überbrückungshilfe III. Wer hat Anspruch auf die Überbrückungshilfe III?

Ein Anspruch auf Förderung besteht für Unternehmen, Freiberufler und Soloselbstständige im Haupterwerb, deren Jahresumsatz 750 Millionen Euro nicht überschreitet. Zudem ist der Sitz oder die Betriebsstätte im Inland Pflicht.

 

Wann kann ich Überbrückungshilfe III beantragen?

Nur, wenn in einem Monat ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Vergleich zum Jahr 2019 vorliegt. Betriebe, die die Förderung beantragen, müssen nicht zwingend von den Lockdown-Schließungen betroffen sein.

Kann es sein, dass ich die Förderung zurückbezahlen muss?

Das ist möglich, insbesondere wenn sich die Umsatzeinbußen nicht im oben genannten Bereich von 30 Prozent liegen.

Wo bekomme ich weitere Informationen?

Digitalisierung fördern: der Digitalbonus "go-digital"

 

Unternehmen haben außerdem die Chance, den Maßnahme „go-digital“ als Förderung für Digitalprojekte zu nutzen. Dazu zählen Maßnahmen zur Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen als auch die Erhöhung der IT-Sicherheit. Gut zu wissen ist hier, dass Förderungen nur für Projekte beantragt werden können, deren Umsetzung noch nicht begonnen wurden.